Endlich Urlaub – auf sicher!

Endlich Urlaub – auf sicher!

Sommerzeit ist Reisezeit. Zwei von drei Deutschen wollen dieses Jahr im Sommer Urlaub machen. Aber nicht immer wird der Traum von den schönsten Wochen des Jahres wahr. Ein Unfall oder eine plötzlich auftretende Krankheit kann können schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Gut, wenn man dann nicht auch noch auf hohen Kosten sitzen bleibt. Die gesetzliche Kranken­ver­si­che­rung übernimmt Behan... [ mehr ]


Zecken –Unglück oder Unfall?

Zecken –Unglück oder Unfall?

Mit den steigenden Temperaturen wächst auch die Zeckengefahr. Im Tierreich haben Zecken nur wenige natürliche Feinde. Gerade einmal Nematoden und die Erzwespenart „Ixodiphagus hookeri" sollen sie als Nahrung akzeptieren. Für Säugetiere, und damit auch den Menschen, sind Zecken hingegen eine ernstzunehmende Gefahr. Die kleinen Blutsauger kommen meist unbemerkt. Manchmal dauert es Stunden, bis sie einen geeigneten Platz gefunden haben und ihr Opfer anzapfen. Blutverlust und Juckreiz sind dabei nicht das Hauptproblem. Zecken können Krank­hei­ten übertragen, die Mensch und Tier gefährlich werden. Das ist zum Einen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine Form der Hirnhautentzündung. Sie verursacht zunächst Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen, später je nach Schwe­re der Erkrankung auch Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle oder Lähmungen. Vor FSME schützt eine Impfung.

Keinen medikamentösen Schutz gibt es bislang vor der Lyme-Borreliose, die ebenfalls von Zecken übertragen wird. In der Hälfte aller Fälle ist die so genannte Wanderröte, eine kreisförmige Hautrötung, sichereres Zeichen für eine Infektion. Therapie der Wahl sind meist hochdosierte Antibiotika. Wird eine Infektion nicht behandelt, kann das mittel- bis langfristig schwere gesundheitliche Folgen haben, die im ungünstigen Fall zu chronischen Leiden bis hin zur Invalidität führen. Bei Verdacht auf Lyme-Borreliose sollte deshalb immer ein Arzt aufgesucht werden, auch wenn keine Rötung zu erkennen ist.

Ob ein Zeckenbiss als Unfall anzusehen ist, war lange Zeit umstritten. Wer eine private Unfall­ver­si­che­rung abgeschlossen hat und ernstlich an Borreliose erkrankt, kann deshalb nicht in jedem Fall mit Leistungen bei Invalidität rechnen. Gerade ältere Verträge bieten keinen Schutz. Ein Blick in die Bedingungen ist deshalb in jedem Fall nützlich – am besten noch vor der Begegnung mit einer Zecke. Wir prüfen gern, ob und wie Sie geschützt sind.

 


Langfinger auf dem Vormarsch Schützen Sie Ihr Heim vor Einbrechern

Langfinger auf dem Vormarsch Schützen Sie Ihr Heim vor Einbrechern

Der Trend ist alarmierend: Zwischen 2008 und 2015 stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland um rund 50 Prozent. Diese Entwicklung hat die Bundesregierung auf den Plan gerufen. Eigentümer und Mieter bekommen seit 2016 für Maßnahmen zum Einbruchschutz finanzielle Unterstützung. Die Nachfrage war so groß, dass der Etat schnell aufgezehrt war. Für 2017 wurden jetzt weitere Mittel bewilligt. Über die Vergabe entscheidet die staatliche Förderbank KfW.

Im Rahmen des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen / 159" gibt es zinsgünstige Kredite für Baumaßnahmen zur Einbruchprävention. An Umbaukosten mit einem Volumen zwischen 2.000 und 15.000 Euro beteiligt sich die KfW-Förderbank mit zehn Prozent (Zuschuss 455). Förderfähig sind Materialkosten und Handwerkerleistungen von Fachbetrieben. Eigenleistung und Planungskosten fallen also nicht darunter. Ebenfalls wichtig: Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme über das KfW-Zuschussportal gestellt werden.

Gefördert wird zum Beispiel der Einbau von einbruchhemmenden Haus- und Wohnungseingangstüren, Türspionen, Nachrüstsystemen für Türen und Fenster oder Alarmanlagen. Mieter, die Förderung beantragen wollen, brauchen die Zustimmung ihres Vermieters für die Umbaumaßnahme. Praktische Tipps zur Einbruchverhütung gibt´s bei der Polizei – im Internet ebenso wie in regionalen Beratungsstellen.

Vor den finanziellen Folgen eines Einbruchs schützt die Haus­rat­ver­si­che­rung, zumindest wenn die vereinbarte Versicherungssumme noch ausreicht. Sie sollte deshalb von Zeit zu Zeit überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Als nützlich erweist sich eine Liste, in der das gesamte Inventar aufgeführt ist. Sie hilft bei der Ermittlung der Versicherungssumme ebenso wie im Schadenfall. Kaufbelege und Fotos von besonders wertvollen Gegenständen sollten möglichst außerhalb der eigenen Wohnung verwahrt sein.


Was hilft: Rauchmelder retten Leben

Was hilft: Rauchmelder retten Leben

Es war ein Sonnabendmittag im November, als die Feuerwehr von Heiligenhaus zu einem Brand im 7. Stockwerk eines Hochhauses ausrücken musste. Von außen war zunächst nichts Verdächtiges zu entdecken. Auf eindringliches Klopfen und Klingeln hin öffnete der Mieter schließlich seine Wohnungstür. Er hatte sein Essen auf dem Herd vergessen und war darüber eingeschlafen. Mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung wurde er ins Krankenhaus gebracht, das er nach kurzer Zeit wieder verlassen konnte. Noch einmal Glück gehabt. Für die glückliche Rettung musste sich kein Schutzengel auf den Weg machen. Ein simpler Rauchmelder hatte mit seinem Alarm einen Nachbarn veranlasst, die Feuerwehr zu alarmieren.

Rauchmelder retten Leben – nicht nur in Heiligenhaus. In Deutschland sind sie in den meisten Bundesländern Vorschrift. Ende des Jahres läuft in Bayern, Nordrhein-Westfalen und im Saarland die Nachrüstfrist für Rauchmelder im Wohnungsbestand ab. Als letztes Bundesland macht Berlin zum 1. Januar 2017 bei Neubauten den Einbau zur Pflicht. Zuständig ist meistens der Eigentümer oder Vermieter. Nur in Mecklenburg-Vorpommern tragen die „Besitzer“ und damit auch Mieter die Verantwortung. In den anderen Bundesländern müssen Vermieter oft auch sicherstellen, dass Rauchmelder jederzeit betriebsbereit sind.

Manchmal können Rauchmelder auch den Versicherungsschutz retten. Denn bei einem Verstoß gegen die jeweilige Landesbauordnung müssen Hausrat- und Wohngebäudeversicherung für Feuerschäden nicht immer in voller Höhe leisten. Noch hätten Versicherer von dieser Regelung keinen Gebrauch gemacht, sagt der zuständige Verband GDV. Für die Zukunft aber bietet das keine Garantie. Unser Tipp: Entscheiden Sie sich für einen Vertrag, der auch bei grob fahrlässiger Missachtung von Sicherheitsvorschriften zahlt.


Berufsunfähig: Wenn nichts mehr geht

Berufsunfähig:  Wenn nichts mehr geht

Die Beschäftigung boomt. Noch nie gab es in Deutschland so viele Berufstätige wie heute – 43,4 Millionen. Gerade qualifizierte Arbeitnehmer haben gute Karten. Ihr Einkommen steigt, und wenn sie den Job wechseln wollen, haben sie häufig die Wahl unter mehreren attraktiven Angeboten. Und wenn die Gesundheit nicht mehr mitspielt? Die gesetzliche Rentenversicherung zeigt sich in diesen Fällen k... [ mehr ]


Kredite

Kredite

Konsumkredit, Autokredit, Darlehen für Bauherrn
Jeder Kredit ist ein Darlehen, das Sie in Raten zurückzahlen. Bevor die Bank Ihrem Kreditantrag zustimmt, prüft sie Ihre finanzielle Bonität. Bei größeren Darlehen fordert die Bank Sicherheiten. Kleinere Ratenkredite werden ohne dingliche Sicherung vergeben, stattdessen wird häufig eine Gehaltsabtretung verlangt.

Beim Autokredit bleibt das Fahrzeug im Eigentum der Bank, bis Sie den Kredit voll abgetragen haben. Der Kreditgeber eines Hypothekendarlehens behält sich das Pfandrecht an Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung vor, bis Sie Darlehen und Zinsen vollständig zurückzahlen.

Beim Kredit­ver­gleich zählt der Effektivzins
Zusätzlich zum Nennzins fallen bei Krediten oft weitere Kosten wie Bearbeitungsgebühren oder Ausgabeaufschläge an. Jeder Kreditanbieter muss deshalb einen Effektivzins ausweisen, der alle Zusatzkosten enthält. Vergleichen Sie die Kreditangebote anhand dieses Effektivzins.

Restschuldversicherung möglichst vermeiden
Wenn Sie eine Restschuldversicherung abschließen, ist die Rückzahlung ihres Kredits gesichert, falls Sie während der Laufzeit zahlungsunfähig werden. Eine Restschuldversicherung verteuert den Kredit allerdings kräftig.


Das bringt das Pflegestärkungsgesetz II

Das bringt das Pflegestärkungsgesetz II

Jeder zweite Deutsche hat Angst, im Alter zum Pflegefall zu werden. Diese Befürchtung ist nicht unbegründet, denn im Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, irgendwann auf Hilfe angewiesen zu sein. Im zurückliegenden Jahr erhielten mehr als 2,6 Millionen Menschen Leistungen aus der gesetzlichen Pflege­ver­si­che­rung. In diesem Jahr dürften es noch deutlich mehr werden, denn zum Jahreswechsel ist das zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) in Kraft getreten. Es vergrößert den Kreis der Anspruchsberechtigten. Während bislang nur Menschen mit körperlichen Gebrechen als pflegebedürftig eingestuft wurden, haben ab 2017 auch Hilfebedürftige mit geistigen und psychischen Problemen Anspruch auf Leistungen. Das kommt insbesondere Demenzkranken und ihren Angehörigen zugute.

Wie hoch die Leistung ist, hängt jetzt davon ab, wie viel Hilfe jemand benötigt. Der Hilfebedarf wird in fünf Pflegegraden bewertet. Sie lösen die bisherigen drei Pflegestufen ab. Die Überleitung erfolgt automatisch, ohne erneuten Antrag oder ein neues Gutachten. Zudem soll niemand, der bereits Pflegeleistungen bezieht, durch die Neuregelung schlechter gestellt werden, verspricht der Gesetzgeber. Für Pflegebedürftige, die erst nach dem 1.1.2017 Pflegeleistungen beantragen, gilt das allerdings nicht in jedem Fall.

Zur Finanzierung steigt der Beitragssatz für die gesetzliche Pflege­ver­si­che­rung um 0,2 Prozentpunkte. Er beträgt jetzt 2,55 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens. Kinderlose zahlen 0,25 Prozentpunkte mehr. Zur Erinnerung: Als die gesetzliche Pflege­ver­si­che­rung im Jahr 1995 eingeführt wurde, lag der Beitragssatz gerade mal bei einem Prozent. Trotz steigender Beiträge bietet sie nur eine Grundversorgung. Die tatsächlichen Pflegekosten sind oft deutlich höher. Wie die Bertelsmannstiftung ermittelt hat, kostet professionelle Pflege je nach Region zwischen 88 Euro (Jerichower Land und Zwickau) und 153 Euro täglich (Krefeld und Köln).

 Wer nicht allein auf staatliche Leistungen angewiesen sein will, sollte privat vorsorgen, zum Beispiel mit einer zusätzlichen Pfle­ge­ren­te oder einem Pflegetagegeld. Hier gilt: Je früher der Vertrag zustande kommt, umso niedriger der Beitrag. In einigen Fällen beteiligt sich sogar der Staat, wenn auch nur mit 60 Euro im Jahr.

 


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