Der Chef zahlt wieder mit: Kassenbeiträge sinken

Der Chef zahlt wieder mit: Kassenbeiträge sinken

Gesetzlich Krankenversicherte können sich in diesem Jahr gleich über zwei gute Nachrichten freuen. Zum einen müssen Arbeitgeber seit Jahresbeginn erstmals seit 2005 wieder die Hälfte des Gesamtbeitrags zur Krankenkasse übernehmen. Das bedeutet: Sie beteiligen sich auch am Zusatzbeitrag. Den mussten Arbeitnehmer bislang allein schultern. Nach Schätzungen des Gesundheitsministeriums werden Versicherte auf diese Weise um fast sieben Milliarden Euro entlastet. Doch damit nicht genug: Einige Krankenkassen schmelzen aktuell ihre teils üppigen Finanzpolster ab und senken ihren Zusatzbeitrag. Der liegt im Durchschnitt aller 108 deutschen Kassen jetzt bei einem Prozent.

Wer Glück hat, profitiert also gleich zweimal von sinkenden Beiträgen. Und wer bislang vor allem auf den Preis seiner Krankenkasse geachtet hat, kann sich jetzt entspannt mit den Leistungen beschäftigen. Unterschiede gibt es von Kasse zu Kasse. Bleibt ein Plus in der Kasse, ist es eine gute Idee, mit dem Plus im Portemonnaie zusätzlichen Versicherungsschutz zu finanzieren, beispielsweise eine private Kranken­zusatz­ver­si­che­rung. Die stockt die Leistungen der Krankenkasse auf und ist oft schon für wenige Euro im Monat zu haben. Der Beitrag richtet sich nach den versicherten Leistungen. 


Risiko Berufs­unfähig­keit: So erkennen Sie eine leistungsfähige Versicherung

Risiko Berufsunfähigkeit: So erkennen Sie eine leistungsfähige Versicherung

Das Risiko, wegen einer Krankheit nicht mehr arbeiten zu können, ist allgegenwärtig. Das zeigen auch die Statistiken der gesetzlichen Rentenversicherung: Schon mehr als 1,8 Millionen Menschen erhalten eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Und die reicht meist hinten und vorn nicht. Im Durchschnitt gibt es monatlich gerade mal 780 Euro vom Staat.

Die private Berufs­unfähig­keitsversicherung (BU) bietet zusätzlichen Schutz. Auch wer nicht gesetzlich versichert ist, kann einen Vertrag abschließen. Davon profitieren beispielsweise viele Selbstständige, Hausmänner und Hausfrauen, aber auch SchülerInnen und Studierende. Am günstigsten ist eine selbstständige BU, denn sie verzichtet auf zusätzlichen Kapitalaufbau. Der BU-Beitrag richtet sich nach Alter, Beruf, Gesundheitszustand und Versicherungsdauer. Gefährliche Hobbies können zu Mehrbeitrag führen.

Doch wie erkennt man einen leistungsfähigen Vertrag? Wichtig sind vor allem die Versicherungsbedingungen. Sie regeln schwarz auf weiß, worauf man sich als Kunde verlassen kann. Bunte Werbeprospekte und Internetseiten hingegen liefern oft nur Absichtserklärungen. Ebenfalls wichtig: die finanzielle Stabilität des Versicherers. Schließlich muss er die zugesagten Leistungen auch erbringen können. Ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Hohe Gewinnprognosen hingegen sollte man mit Vorsicht genießen. So manches Unternehmen hat schon mehr versprochen, als es tatsächlich halten kann. Die Folge sind entweder steigende Beiträge oder weniger Leistungen für Versicherte. Und nicht zuletzt kommt es darauf an, wie professionell und kundenorientiert ein BU-Versicherer im Leistungsfall handelt.

Ich kenne mich mit Berufs­unfähig­keitsversicherungen aus. Setzen Sie auf mein Wissen und meine Erfahrung.


Berufsunfähig: Wenn nichts mehr geht

Berufsunfähig:  Wenn nichts mehr geht

Die Beschäftigung boomt. Noch nie gab es in Deutschland so viele Berufstätige wie heute – 43,4 Millionen. Gerade qualifizierte Arbeitnehmer haben gute Karten. Ihr Einkommen steigt, und wenn sie den Job wechseln wollen, haben sie häufig die Wahl unter mehreren attraktiven Angeboten.

Und wenn die Gesundheit nicht mehr mitspielt? Die gesetzliche Rentenversicherung zeigt sich in diesen Fällen knauserig. Sie zahlt, wenn überhaupt, nur eine magere Erwerbsminderungsrente. Die beträgt für Neurentner gerade mal 700 Euro im Monat. Rund die Hälfte aller Anträge auf Erwerbsminderungsrente lehnt die staatliche Rentenkasse sogar ab.

Für alle, die von ihrer Arbeitskraft leben (müssen), ist zusätzliche Vorsorge angesagt. Den besten Schutz verspricht eine Berufs­unfähig­keitsversicherung (BU). Die Rente wird fällig, wenn der Versicherte weniger als 50 Prozent in seinem Beruf arbeiten kann, weil die Gesundheit nicht mehr mitspielt. Allerdings ist so ein Vertrag nicht ganz billig. Wer körperlich arbeitet oder größeren Risiken ausgesetzt ist, muss oft tief in die Tasche greifen. Einfach weniger Rente zu vereinbaren, ist keine gute Idee. Je niedriger,  umso größer die Gefahr, dass sie auf Leistungen der Grundrente angerechnet wird. 

Intelligenter ist, einen Vertag so früh wie möglich abzuschließen. Denn mit dem Alter bei Beginn steigt auch der Beitrag. Deshalb bieten manche Versicherer sogar schon Schutz für Schulkinder, der dann beim Start in den Beruf angepasst wird. Kostengünstige Alternativen zur BU bieten Tarife, die bei Eintritt einer schweren Krankheit zahlen. Allerdings wird hier nicht der jeweilige Beruf versichert. Multirenten leisten bei Krankheit, aber auch für Unfallinvalidität oder Verlust von Fähigkeiten wie sehen, gehen oder sitzen („Grundfähigkeiten“). Grundfähigkeiten können auch eigenständig abgesichert werden. So oder so – wir finden fast immer eine geeignete Lösung.


Kredite

Kredite

Konsumkredit, Autokredit, Darlehen für Bauherrn
Jeder Kredit ist ein Darlehen, das Sie in Raten zurückzahlen. Bevor die Bank Ihrem Kreditantrag zustimmt, prüft sie Ihre finanzielle Bonität. Bei größeren Darlehen fordert die Bank Sicherheiten. Kleinere Ratenkredite werden ohne dingliche Sicherung vergeben, stattdessen wird häufig eine Gehaltsabtretung verlangt.

Beim Autokredit bleibt das Fahrzeug im Eigentum der Bank, bis Sie den Kredit voll abgetragen haben. Der Kreditgeber eines Hypothekendarlehens behält sich das Pfandrecht an Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung vor, bis Sie Darlehen und Zinsen vollständig zurückzahlen.

Beim Kredit­ver­gleich zählt der Effektivzins
Zusätzlich zum Nennzins fallen bei Krediten oft weitere Kosten wie Bearbeitungsgebühren oder Ausgabeaufschläge an. Jeder Kreditanbieter muss deshalb einen Effektivzins ausweisen, der alle Zusatzkosten enthält. Vergleichen Sie die Kreditangebote anhand dieses Effektivzins.

Restschuldversicherung möglichst vermeiden
Wenn Sie eine Restschuldversicherung abschließen, ist die Rückzahlung ihres Kredits gesichert, falls Sie während der Laufzeit zahlungsunfähig werden. Eine Restschuldversicherung verteuert den Kredit allerdings kräftig.


Teure Pflege

Teure Pflege

Heimpflege ist teuer: Trotz höherer Leistungen aus der gesetzlichen Pflege­ver­si­che­rung müssen Bewohner von Pflegeheimen immer mehr aus der eigenen Tasche dazuzahlen. Der Eigenanteil habe sich im Bundesdurchschnitt von Mai 2017 bis Juni 2018 um gut acht Prozent auf rund 1.831 Euro erhöht, berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) Ende Juli.
Am teuersten ist Heimpflege danach in Nordrhein-Westphalen. Hier betragen die Zuzahlungen im Durchschnitt 2.326 Euro monatlich. Am günstigsten kommt die Pflege vergleichsweise in Sachsen. Hier müssen Versicherte „nur“ 1.201 Euro selbst aufbringen. Die Zahlen basieren auf den Angaben von 11.000 der rund 13.000 vollstationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland.
Die Wahrscheinlichkeit, mit zunehmendem Alter auf Pflege angewiesen zu sein, ist groß. Schutz vor hohen Pflegekosten bieten private Pflege­ver­si­che­rungen. Sie ergänzen die Leistungen der Pflege-Pflichtversicherung. Dafür haben Versicherer unterschiedliche Tarife im Angebot:
Eine Pfle­ge­ren­tenversicherung erbringt bei Pflegebedürftigkeit Monat für Monat die vereinbarte Rente. Eine Pflegetagegeldversicherung zahlt für jeden Tag der Pflegebedürftigkeit einen festgelegten Betrag. Dessen Höhe richtet sich nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit. Bei der Pflegekostenversicherung orientieren sich die Leistungen am Leistungskatalog der Pflichtversicherung. Sie unterscheiden zwischen häuslicher und stationärer Pflege sowie Kurzzeitpflege. Abgerechnet wird direkt mit der Einrichtung, welche die Pflege erbringt.

Für die private Pflege­ver­si­che­rung gilt: Je früher der Start, umso günstiger die Prämie. Es gibt allerdings einen gravierenden Unterschied. Während die Prämie in der Pflegetage- und Pflegekostenversicherung von Jahr zu Jahr kalkuliert wird und deshalb mit dem Alter steigen kann, ist er in der Pfle­ge­ren­tenversicherung für die gesamte Dauer garantiert. Deshalb bietet auch nur die Pfle­ge­ren­tenversicherung die Option, die Prämie für die gesamte Dauer mit einem einzigen Betrag zu zahlen. Dazu kann zum Beispiel die Kapitalzahlung aus einer ablaufenden Lebensversicherung oder einem Sparvertrag eingesetzt werden.


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