Das ändert sich bei der Auto­ver­si­che­rung

Das ändert sich bei der Autoversicherung

Hätten Sie´s gewusst? Auf Deutschlands Straßen sind rund 29.000 verschiedene Automodelle unterwegs. Und jedes einzelne Modell wird einer Typklasse zugeordnet. Einmal pro Jahr prüft der Versichererverband GDV, ob die noch zum Schadenbedarf passt. Jetzt ist es wieder soweit. Rund 5,4 Millionen Autofahrer (13 Prozent) können sich auf eine günstigere Typklasse (TK) freuen, so der GDV. Für fast drei Viertel bzw. rund 29,5 Millionen Autofahrer bleibt es bei der TK. Für alle anderen heißt es: höhere TK oder ein anderes Auto. Ob das eigene Model von Änderungen betroffen ist, erfahren Autobesitzer online unter www.typklasse.de.

Je nach Versicherungsumfang gelten unterschiedliche TK. In der Haft­pflichtversicherung reicht die Bandbreite von TK 10 - 24, bei Vollkasko von 10 - 34 und bei Teilkasko von 10 - 33. Deshalb ist es möglich, dass die TK in Vollkasko sinkt, während sie für Teilkasko steigt (wie aktuell beim VW Tiguan 2.0 TSI 4Motion). Der Wohnsitz des Fahrzeughalters entscheidet über seine Regionalklasse. Eine besonders günstige Regionalklasse erwartet Autofahrer in Brandenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Die schlechteste Schadensbilanz und damit Regionalklasse hat Berlin. Neben Schadenfreiheitsklasse und Regionalklasse gibt es weitere Tarifmerkmale, die sich von Versicherer zu Versicherer zum Teil erheblich unterscheiden.

Wer mehrere Kraftfahrzeuge bei einem Versicherer platziert, erhält manchmal Sonderkonditionen oder kann Rabatte auf ein anderes Fahrzeug übertragen. Unser Tipp: Nicht über ein anonymes Vergleichsportal abschließen. Ein Klick an der falschen Stelle kann bares Geld kosten. Persönliche Betreuung rechnet sich – auch im Schadenfall.


Welche Versicherungen Studienanfänger brauchen

Welche Versicherungen Studienanfänger brauchen

Das Studium hat Hochkonjunktur. Über 2,85 Millionen Studierende sind an deutschen Universitäten und Hochschulen eingeschrieben. Neues Umfeld, neue Kontakte, Aufgaben und Ziele – das sind jetzt die Herausforderungen. Aber wie steht es eigentlich um den Versicherungsschutz?
Studierende müssen sich grundsätzlich bei einer gesetzlichen Krankenkasse ver­sichern. Bis zum 25. Geburtstag sind sie meist kostenlos gesetzlich über ihre Eltern versichert. Wichtig: Das monatliche Einkommen darf nicht über 435,00 Euro liegen (Minijobs bis 450,00 Euro). Einnahmen aus den Semesterferien (max. drei Monate) werden nicht angerechnet. Studienanfänger können sich auch privat krankenver­sichern. Das ist aber nur selten sinnvoll. Auslandsreisen sind über die gesetzliche Kranken­ver­si­che­rung nicht immer oder nicht hoch genug versichert. Deshalb lohnt die Auslandskrankenversicherung. Die gibt es schon für kleines Geld. Für Auslandssemester gelten spezielle Regelungen. Hier ist Beratung gefragt.
Wer anderen einen Schaden zufügt, muss dafür einstehen. Zum Glück sind Studierende in der Regel über die Haft­pflichtversicherung ihrer Eltern geschützt. Die Bedingungen der Versicherer unterscheiden sich in diesem Punkt allerdings stark. Ein Check ist deshalb wichtig. Nach dem Studium oder mit Erreichen einer Altersgrenze (oft 25 Jahre) wird eine eigene Haft­pflichtversicherung erforderlich. Während des Studiums ist der eigene Hausrat, wenn überhaupt, oft noch sehr übersichtlich. Das macht eine Haus­rat­ver­si­che­rung meistens verzichtbar.
Wer durch Krankheit oder Unfall nicht (mehr) arbeiten kann, steht oft mit leeren Händen da. Rente vom Staat? Für Studenten meist Fehlanzeige! Eine private Berufs­unfähig­keitsversicherung zahlt – bei andauernder Berufs­unfähig­keit sogar bis zum Ablauftermin. Für den frühzeitigen Abschluss sprechen zudem ein günstiger Beitrag und (noch) gute Gesundheit. Später könnten Erkrankungen einen Vertrag verteuern oder sogar komplett verhindern.


Achtung: Streithammel unterwegs

Achtung: Streithammel unterwegs

Eigentlich ist die niedersächsische Region Cloppenburg ja eher bekannt für die höchste Geburtenrate Deutschlands. Doch nun hat sie einen weiteren Rekord zu verzeichnen: Die Cloppenburger gelten als die streitlustigsten Autofahrer hierzulande. Das haben Auswertungen eines großen Rechtsschutzversicherers ergeben. Der verzeichnete im Landkreis je 100 Einwohner 12,3 Verkehrsstreitigkeiten im Jahr. Mit einigem Abstand folgen Limburg-Weil (10,6) und Wiesbaden (10,5), beide in Hessen gelegen.

Auf Länderebene ist Nordrhein-Westfalen mit 8,0 Streitigkeiten pro 100 Einwohner und Jahr Spitzenreiter unter den Streithammeln im Verkehr. Angesichts des hohen Verkehrsaufkommens und den vielen Staus überrascht das vielleicht nicht. Schließlich heißt die Autobahn A 40 im Volksmund statt Ruhrschnellweg auch Ruhrschleichweg und gilt als der längste Parkplatz des Ruhrgebietes. Doch Brandenburg, ein vergleichsweise dünn besiedeltes Bundesland, steht NRW mit ebenfalls bei 8 Streitigkeiten je 100 Einwohner in nichts nach. Auf dem letzten Platz landet übrigens Bayern mit 5,7 Streitfällen.

Als Hauptauslöser für Streit gelten Geschwindigkeitsüberschreitungen und Verkehrsunfälle. Aber auch Auseinandersetzungen um Mängel beim Autokauf spielen eine Rolle. Vor den finanziellen Risiken eines Rechtsstreites bewahrt die Rechts­schutz­ver­si­che­rung. Sie ist in der Regel modular aufgebaut. Der Versicherungsschutz kann für einen oder mehrere Lebensbereiche wie Mobilität/Verkehr, Privat, Wohnen und Beruf abgeschlossen werden. Selbstständige und Freiberufler brauchen in der Regel maßgeschneiderten Schutz. Gut zu wissen: Das Preis-/Leistungsverhältnis von Rechtsschutzverträgen ist sehr unterschiedlich. Top-Leistungen müssen nicht teurer sein als ein mittelmäßiger oder vielleicht sogar leistungsschwacher Tarif. Unabhängige Beratung zahlt sich immer aus.


Berufsunfähig: Wenn nichts mehr geht

Berufsunfähig:  Wenn nichts mehr geht

Die Beschäftigung boomt. Noch nie gab es in Deutschland so viele Berufstätige wie heute – 43,4 Millionen. Gerade qualifizierte Arbeitnehmer haben gute Karten. Ihr Einkommen steigt, und wenn sie den Job wechseln wollen, haben sie häufig die Wahl unter mehreren attraktiven Angeboten. Und wenn die Gesundheit nicht mehr mitspielt? Die gesetzliche Rentenversicherung zeigt sich in diesen Fällen k... [ mehr ]


Kredite

Kredite

Konsumkredit, Autokredit, Darlehen für Bauherrn
Jeder Kredit ist ein Darlehen, das Sie in Raten zurückzahlen. Bevor die Bank Ihrem Kreditantrag zustimmt, prüft sie Ihre finanzielle Bonität. Bei größeren Darlehen fordert die Bank Sicherheiten. Kleinere Ratenkredite werden ohne dingliche Sicherung vergeben, stattdessen wird häufig eine Gehaltsabtretung verlangt.

Beim Autokredit bleibt das Fahrzeug im Eigentum der Bank, bis Sie den Kredit voll abgetragen haben. Der Kreditgeber eines Hypothekendarlehens behält sich das Pfandrecht an Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung vor, bis Sie Darlehen und Zinsen vollständig zurückzahlen.

Beim Kredit­ver­gleich zählt der Effektivzins
Zusätzlich zum Nennzins fallen bei Krediten oft weitere Kosten wie Bearbeitungsgebühren oder Ausgabeaufschläge an. Jeder Kreditanbieter muss deshalb einen Effektivzins ausweisen, der alle Zusatzkosten enthält. Vergleichen Sie die Kreditangebote anhand dieses Effektivzins.

Restschuldversicherung möglichst vermeiden
Wenn Sie eine Restschuldversicherung abschließen, ist die Rückzahlung ihres Kredits gesichert, falls Sie während der Laufzeit zahlungsunfähig werden. Eine Restschuldversicherung verteuert den Kredit allerdings kräftig.


Teure Pflege

Teure Pflege

Heimpflege ist teuer: Trotz höherer Leistungen aus der gesetzlichen Pflege­ver­si­che­rung müssen Bewohner von Pflegeheimen immer mehr aus der eigenen Tasche dazuzahlen. Der Eigenanteil habe sich im Bundesdurchschnitt von Mai 2017 bis Juni 2018 um gut acht Prozent auf rund 1.831 Euro erhöht, berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) Ende Juli.
Am teuersten ist Heimpflege danach in Nordrhein-Westphalen. Hier betragen die Zuzahlungen im Durchschnitt 2.326 Euro monatlich. Am günstigsten kommt die Pflege vergleichsweise in Sachsen. Hier müssen Versicherte „nur“ 1.201 Euro selbst aufbringen. Die Zahlen basieren auf den Angaben von 11.000 der rund 13.000 vollstationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland.
Die Wahrscheinlichkeit, mit zunehmendem Alter auf Pflege angewiesen zu sein, ist groß. Schutz vor hohen Pflegekosten bieten private Pflege­ver­si­che­rungen. Sie ergänzen die Leistungen der Pflege-Pflichtversicherung. Dafür haben Versicherer unterschiedliche Tarife im Angebot:
Eine Pfle­ge­ren­tenversicherung erbringt bei Pflegebedürftigkeit Monat für Monat die vereinbarte Rente. Eine Pflegetagegeldversicherung zahlt für jeden Tag der Pflegebedürftigkeit einen festgelegten Betrag. Dessen Höhe richtet sich nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit. Bei der Pflegekostenversicherung orientieren sich die Leistungen am Leistungskatalog der Pflichtversicherung. Sie unterscheiden zwischen häuslicher und stationärer Pflege sowie Kurzzeitpflege. Abgerechnet wird direkt mit der Einrichtung, welche die Pflege erbringt.

Für die private Pflege­ver­si­che­rung gilt: Je früher der Start, umso günstiger die Prämie. Es gibt allerdings einen gravierenden Unterschied. Während die Prämie in der Pflegetage- und Pflegekostenversicherung von Jahr zu Jahr kalkuliert wird und deshalb mit dem Alter steigen kann, ist er in der Pfle­ge­ren­tenversicherung für die gesamte Dauer garantiert. Deshalb bietet auch nur die Pfle­ge­ren­tenversicherung die Option, die Prämie für die gesamte Dauer mit einem einzigen Betrag zu zahlen. Dazu kann zum Beispiel die Kapitalzahlung aus einer ablaufenden Lebensversicherung oder einem Sparvertrag eingesetzt werden.


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